Abfall der Fürstenfamilie- Kapitel 2 – Als ich meine Augen öffnete (1)

Der Mann fühlte, wie jemand ihn sanft am Körper tippte. Die raue Hand erinnerte ihn an die eines erschöpften Elternteils. Sie war warm.

“Junger Herr, es ist morgen.”

Aber die Stimme war tief. Der Mann fühlte Gänsehaut, die sich über seinen ganzen Körper verbreitete und seine Augen öffneten sich unbewusst. Statt dem hellen Sonnenschein, der durch die Fenster schien und seine Augen hätte wärmen können, sah er einen alten Mann, der mit einem zufriedenem Gesichtsausdruck dastand.

“Es ist überraschend zu sehen wie Sie nach einem einzigen Versuch schon aufstehen.”

“Huh?”

“Der Herr wünscht mit dem jungen Herr zu speisen seitdem es schon eine Weile her ist. Es sieht so aus, als wäre es heute möglich.”

Der Mann blickte über die Schultern des alten Mannes und sah einen Spiegel. Im Spiegel war das Bild eines rothaarigen Mannes, welcher verwirrt zu ihm zurück blickte.

‘Ich denke der Typ bin ich.’

“Junger Herr, Cale?”

Der Mann blickte zur Quelle der besorgten Stimme und sah den alten Mann, welcher aussah wie ein Bediensteter. Dessen Blick war auf ihn gerichtet, aber die besorgte Person vor ihm war nicht das Problem.

Der Mann konnte es klar hören.

“Junger Herr Cale. Der Name war ihm nicht unbekannt. Er sagte langsam den Namen.

“Cale Henituse?”

Der alte Bedienstete sah ihn an, als wäre er sein eigener Enkel.

“Ja. Das ist Ihr Name, junger Herr. Ich vermute, dass Sie immer noch ein bisschen betrunken sind.”

Während der Mann die besorgte Antwort des alten Mannes hörte, begann er instinktiv über einen Namen nachzudenken, welcher noch wichtiger war als der Name Cale Henituse.

“…Beacrox.”

“Reden Sie von meinem Sohn?”

“…Koch.”

“Genau. Mein Sohn ist der Koch. Wollen Sie etwas von ihm gegen Ihren Kater, gekocht haben?”

Der Mann fühlte wie seine Umgebung schwarz wurde und er fing an sich schwindlig zu fühlen. Er sank seinen Kopf and legte diesen in seine Hand.

“Junger Herr, sind Sie noch betrunken? Soll ich einen Doktor rufen? Oder wollen Sie sich waschen?”

Der Mann starrte auf das rote Haar, welche in sein Gesicht hinein fielen. Es war ein strahlendes rot, welches sich sehr von seinen original schwarzen Haaren unterschied.

Cale Henituse. Beacrox. Beacroxs Vater, Ron.

Das waren alles Charaktere, welche am Anfang von [Geburt eines Heldens] erschienen, ein Roman den der Mann letzte Nacht noch gelesen hat, bevor er eingeschlafen ist.

Er sah auf und schaute sich um. Er konnte ein Schlafzimmer sehen, welches sich komplett von einem typisch koreanischen Design unterschied. Es erinnerte den Mann an Europa. Alles in dem Raum war unglaublich extravagant und luxuriös.

“Junger Herr?”

Der Mann antwortete Ron, dem alten Mann, welcher so tat als ob er besorgt wäre.

“Kaltes Wasser.”

“Entschuldigung?”

Er brauchte etwas, um seinen Kopf wieder klar zu bekommen. Er konnte das Gesicht von Cale Henituse im Spiegel hinter dem alten Mann Ron sehen.

‘Sieht noch normal aus.’

‘Ich rate mal, dass Cale noch nicht von Hauptcharakter verprügelt wurde.’

Seine Aufmerksamkeit war seinem guten Aussehen gewidmet.

Der Mann wurde zu Cale Henituse als er seine Augen öffnete.

Cale Henituse. Der Abfalls, welcher am Anfang von [Geburt eines Heldens] vom Hauptcharakter grün und blau geschlagen wurde. Das war er.

“Junger Herr, ich vermute, dass Sie nicht in kaltem Wasser baden werden. Fragen Sie nach Trinkwasser?”

Cale widmete seinen Blick Ron. Ron tat so als wäre er ein gutmütiger alter Mann, aber eigentlich versteckte er seine wahre Identität, die eines grausamen und bösartigen Individuums.

Er hatte eine Bitte für Ron.

“Bitte hol mir Trinkwasser”

Er brauchte kaltes Wasser um seinen Verstand zu klären.

“Ich werde es sofort holen.”

“Toll. Danke.”

Ron zuckte für einen Moment zusammen und hatte einen seltsamen Ausdruck auf seinem Gesicht, aber Cale schien dies nicht zu bemerken.

***

Ron musste das Schlafzimmer verlassen, da nur warmes Wasser im Raum war. Nachdem er alleine gelassen wurde, stieg Cale vom Bett und machte sich auf dem Weg zum Badezimmer. Falls er wirklich in diesem Roman war, dann wusste er, dass sich dort ein großer Spiegel befinden sollte.

Wie erwartet, erwartete ihn ein großer Ganzkörperspiegel im Badezimmer. Cale Henituse, welcher großen Wert auf sein Aussehen und Körperbau legte, hatte diesen Spiegel dort aufgestellt. Niemand anderes in diesem Haushalt hatte so einen Spiegel.

Der Mann im Spiegel hatte rote Haare und einen relativ fitten Körper. Es wäre nicht falsch zu sagen, dass er einen Körper hatte, welcher jeden Style gut aussehen lässt.

“Ich bin wirklich Cale.”

Der Mann im Spiegel war wahrlich Cale Henituse aus dem Roman. [Geburt eines Helden] war sehr deskriptiv über das Aussehen jeder seiner Charaktere. Das ist auch der Grund, warum der Mann keine andere Wahl hatte, als zuzustimmen, dass er wirklich sich in Cale Henituse verwandelt hatte.

Werden Menschen wirklich ruhiger, wenn sie überrascht oder schockiert sind? Cale, nein, Kim Rok Soo, dachte ruhig über die letzte Nacht nach.

Es war ein typischer Ruhetag. Es war ne Weile her seitdem er ein richtiges Buch gelesen hat, statt wie üblich auf seinem Handy, deswegen ist er in die Bibliothek gegangen und hat sich ein paar Bücher ausgeliehen. Er hat sich die ganze Serie ausgeliehen, denn er plante den ganzen Tag zu lesen.

Der Name des Buches war natürlich [Geburt eines Heldens]. Er schaffte es die ersten fünf Bände fertig zu lesen, bevor er einschlief. Aber als er aufwachte, wurde er zu Cale Henituse, die Person, die der Hauptcharakter erbarmungslos in Band 1 verprügelt hat.

“Wird es so sein wie im Roman?”

Er war ungewöhnlich ruhig. Nachdem er am Schock vorbei war, war sein Verstand wieder ruhig. Er erinnerte sich an den Inhalt des ersten Bandes.

[Geburt eines Heldens.]

Dieser Roman ging um die Geburt von Helden im westlichen und östlichen Kontinent, wie auch ihre Probe und ihr Wachstum. Der Hauptcharakter war natürlich Koreanisch. Er war ein Schüler, welche in diese Welt transportiert wurden, als er ein 10. Klässler war. Hinzu kommt, dass seine Lebenserwartung so stark wuchs, dass sie die eines Drachens ähnelte. Dies machte den Anschein, als würde er nie altern.

“… Das ist schlecht?”

Er wird von so einer Person verprügelt werden. Das wichtigste war aber, dass er noch nicht verprügelt worden ist.

Cale wendete seine Augen vom Spiegel ab und näherte sich einer Wanne, welche voll mit warmen Wasser gefüllt war. Er lehnte sich gegen die Wanne und schaute auf die Decke. Es war das teure Marmor, welches im Roman beschrieben worden war. Das Anwesen in dem Cale lebte war in Wirklichkeit voll mit Marmor.

Cale begann zu murmeln, als sein Blick sich der Decke widmete.

“Es ist jetzt nicht so, dass es viel gibt was ich vermissen werden.”

Sein Leben als Kim Rok Soo. Da war jetzt nicht wirklich viel zu sagen. Er war ein Waise und hatte nicht viel Geld. Er hatte auch niemanden, den er zu Tode liebte oder einen Freund für den er sein Leben opfern würde. Er lebte einzig allein, weil er nicht sterben konnte.

Ja, er konnte nicht sterben.

Er verabscheute den Gedanken an Tod oder Schmerz. Er wurde ein Waise nachdem seine Eltern bei einem Autounfall starben, als er ein Kind war.

Er mochte weder Schmerz, noch Tod. Egal was es war, auch wenn er hätte in einem Haufen Hundekacke rollen sollen, das wäre ihm lieber als tot zu sein.

‘Deswegen muss ich erst sichergehen, dass ich nicht verprügelt werde.’

Cale wusste nicht, welcher Tag es im Roman gerade war, aber er war sich sicher, dass er den Hauptcharakter noch nicht getroffen hat. Der Grund war simpel.

‘Ich habe noch keine Narbe an meiner Seite.’

Cale Henituse, der Abfall der Fürstenfamilie Henituse. Ein paar Tage bevor er den Hauptcharakter traf, war Cale draußen, wo er sich besoffen hatte und für Ruckus sorgte. Er schmiss mit Zeugs um sich und wurde von einem gebrochenem Tischstuhl in die Seite gestochen, was eine Narbe verursachte.

Was für ein interessanter Charakter. Er hat diese Narbe nicht von einem Kampf mit jemanden bekommen. Er hat sie bekommen, weil er wütend wurde, dass der Alkohol nicht schmeckte und deswegen einen Wutausbruch hatte. Er trifft den Hauptcharakter nachdem er die Narbe bekommt und nach einer kurzen Konversation, wurde er verprügelt.

“Mm.”

Cale verkreuzte seine Arme und begann nachzudenken.

Er wusste nicht, was mit Cale passiert, nachdem er in Band 1 verprügelt wurde. Alles was er wusste war, dass der Hauptcharakter, Choi Han, verschiedene schicksalshafte Begegnungen hatte und die zahlreichen Test überwand, um, mit seinen Gruppenmitgliedern, in einen Helden zu wachsen.

Somit begann die Ära in welcher er beweisen konnte, dass er ein Held war. Das Roan Königreich, wo Cale gerade lebte, aber auch andere Standorte im östlichen und westlichen Kontinent werden von Krieg überschüttet werden. Es wird zu einer Zeit kommen, in welcher Helden erscheinen werden und ihr volles Potential zeigen können.

Cale runzelte seine Stirn. Kim Rok Soo, der Mann der zu Cale wurde. Sein Lebensmotto war einfach.

Lebe ohne Schmerz. genieße die kleinen Dinge im Leben.
Lebe ein friedliches Leben.

“…Solange ich die Story normal fortfahren lasse, während ich den Part rausnehme, wo ich verprügelt werde, werden die Hauptcharaktere sich schon um den Rest kümmern.”

Aus einem seltsamen Grund konnte er sich an jeden einzelnen Satz im Buch ohne weiteres erinnern. Cale entspannte sich im warmen Wasser, während er zu einem finalen Entschluss kam, nachdem sein Kopf klarer wurde.

“Ein Versuch ist es wert.”

Es war es wert zu versuchen, den Krieg zu vermeiden und friedlich zu leben. Die ‘Abfall’ Situation war viel besser als seine als er Kim Rok Soo war. Der Standort des Anwesens war am Rand des westlichen Kontinents, welches es zur idealen Position macht, den Krieg zu vermeiden. Auch wenn er es nicht komplett vermeiden konnte, er konnte zumindest den Schaden auf ein Minimum reduzieren.

“Junger Herr, sind Sie im Badezimmer?”

Er konnte Rons Stimme von draußen hören. Cale dachte über Rons wahre Identität nach. Ron war ein Auftragsmörder, welcher über das Meer vom östlichen Kontinent kam. Er tat so, als ob er ein gutmütiger alter Mann war, aber der echte Ron war ein bösartiger und grausamer Mann.

“Ja, ich komme gleich raus.”

Für ihn war es natürlich, informell mit dem alten Mann zu reden. Cale bemerkte, was er grad tat, war es seinen Entschluss zu fassen, was er in Zukunft tun wird.

Er muss den alten Mann zum Hauptcharakter bringen und beide von ihm weg schicken.

Der alte Mann könnte Cale mit Leichtigkeit töten, aber behandelte ihn wie einen Welpen den man aus Mitleid alleine lässt. Er hatte ein sanftes Lächeln auf seinem Gesicht, aber keine Spur von Fürsorglichkeit war darin zu sehen. Im Roman verlässt Ron das Anwesen mit Choi Han nachdem Cale von ihm verprügelt wurde.

Cale zog sich den Bademantel an, bevor er hastig das Badezimmer verließ. Ron stand da bereits mit einem Lächeln in seinem Gesicht und einem Tablet und einer Tasse in seiner Hand.

“Junger Herr, hier bitteschön.”

Cale nahm die Tasse entgegen und ging am alten Mann vorbei. Er wollte keinen Augenkontakt mit so einem gefährlichen Mann machen.

“Toll, danke.”

Rons Gesichtsausdruck wurde wieder seltsam, aber Cale war bereits an ihm vorbeigegangen. Cale trank einen Schluck vom kalten Wasser, bevor er anfing zu denken.

‘Hier sind zu viele starke Leute.’

Tatsächlich waren hier viel zu viele von ihnen. Egal wohin der Hauptcharakter ging, es waren überall Leute, die entweder sehr stark waren oder Geheimnisse hatten. Diese Individuen waren nicht nur Mensch, sondern auch andere Rassen.

‘Ich brauche zumindest genug Stärke um mich selbst zu schützen.’

Um möglichst lange und ohne Schmerz auf einem Kontinent, der bald mit Krieg übersehen ist, zu leben, brauchte man ein dezentes Level an Stärke. Natürlich sollte man nicht zu stark sein, sonst passieren andere komplizierte Dinge.

Cale dachte über die anderen schicksalhaften Begegnungen am Anfang des Romans nach.
Die Macht, welche den Hauptcharakter und seine Gruppenmitglieder stärkten. Er dachte über die Leute nach, die ihm helfen würden ein langes Leben ohne Schmerz zu führen. Da waren ein paar, die ihm einfielen. Er musste sich nur noch jemanden davon aussuchen.

“Junger Herr, ich beginne jetzt Sie einzukleiden.”

“Oh, genau. Danke.”

Die Tür öffnete sich und ein paar Bedienstete traten ein und halfen Ron, Cale einzukleiden.
Cale bemerkte Rons stoisches Gesicht nicht, welches sich sehr von seinem normalen Verhalten unterschied, da er auf die Kleidung, die die Bediensteten hinein brachten, fokussiert war.

“Ah, etwas einfaches heute.”

Er hasste komplizierte Kleidung. Einfache Kleidung in denen man sich komfortabel entspannen konnten waren die Besten.

“Ja, junger Herr.”

Der Bedienstete, der für die Bekleidung verantwortlich war holte schnell ein paar einfache Klamotten raus und Cale kleidete sich in das einfachste. Er runzelte leicht die Stirn, nachdem er sich fertig angezogen hatte. Sogar diese ‘einfache’ Kleidung war unglaublich extravagant und nicht nach seinem Geschmack.

Obwohl die Reflektion im Spiegel wirklich gutaussehend war.

‘Er ist echt attraktiv und lässt jede Kleidung gut aussehen.’

Das Gesicht war echt die Krönung zu jeder Fashion. Er schaute in den Spiegel und richtete seine Ärmel bevor er sich umdrehte und Ron ansah.

Ron lächelte wieder wie ein sanfter alter Mann.

“Ron, los gehts.”

“Jawohl, junger Herr.”

Cale folgte hinter Ron. Es war nett, dass er nicht den Layout des Anwesens beherrschen musste. Er musste lediglich Ron folgen wohin auch immer er ging. Alle Bediensteten die Cale sah, zuckten zusammen und und beugten sich respektvoll bevor sie anscheinend wegliefen.

‘Warum haben sie so viel Angst? Cale hat nie jemanden geschlagen.’

Er trank und spielte herum. Manchmal wenn er betrunken war, würde er Dinge zerstören. Aber das war weil er der Abfall der Fürstenfamilie war. Er behandelte Menschen nicht wie Menschen, außer die wenigen Leute die er mochte.

‘Naja, ist besser so, wenn niemand mit mir redet.’

Cale sah es als friedlich. Es wäre schwieriger wenn er in einem Körper eines vorbildlichen Bürgers wäre. Als Abfall kann er ohne Sorge machen was er will. Das war nur möglich weil er keinen Wunsch hatte als einen vorbildlichen Bürger zu leben.

“Ich werde nun die Tür öffnen.”

“Sicher.”

Cale nickte seinen Kopf. Der Roman erwähnte, dass Cale Ron, jemanden der ihn so erzogen hat als wäre er sein eigener Enkel, so freundlich behandelte wie seinen eigenen Vater. Es wurde erwähnt, dass er Ron immer eine Antwort gab und ihn so behandelt hatte wie eine normale Person. Natürlich dachte Ron nicht so. Das war warum es einfach für Cale war mit Ron zu reden. Er musste lediglich Rons Fragen beantworten und ihn behandeln wie einen Menschen.

“Ich hoffe Sie genießen Ihr Frühstück.”

“Danke. Dir auch einen guten Appetit, Ron.”

Cale ging an Ron vorbei und begab sich ins Speisezimmer. Er konnte seine Familie sehen, welche bereits da saßen. Sein Vater, das jetzige Haupt der Henituse Familie, Deruth. Neben ihn war Cale’s Stiefmutter, die Fürstin und ihr Son und ihre Tochter. Die vier Leute warfen ihren Blick auf Cale.

“Du bist heute wieder spät.”

Cale schaute zu seinem Vater, welcher gerade sprach. [Geburt eines Heldens] beschreibte Cales Gefühle für seinen Vater wie folgt.

‘Sein Vater war die einzige Person auf die Cale hörte. Der Grund, warum der Abfall das Gebiet nicht verließ und alles im fürstlichen Gebiet bekam was er wolle, war wegen seinem Vater, Fürst Deruth Henituse.

Aber unglücklicherweise war Cale’s Vater nicht wie andere starke Väter im Roman. Er hatte keine besonderen Fähigkeiten oder Macht. Er hatte nur viel Geld. Doch Cale mochte dies sehr. Es war die perfekte Familienumgebung um ein einfaches Leben zu führen.

Dann gab es noch drei weitere Personen.

Seine Stiefmutter, die wusste, dass er sie nicht mochte, meidete Ihn. Ihr intelligenter Ältester hatte Schwierigkeiten mit seinem Bruder Cale umzugehen, welcher um so vieles älter war als er selbst. Und die süße Jüngste der Familie meidete ihren großen Bruder Cale.

Aber es war jetzt nicht so, als ob Cale sie störte oder sie Cale störten. Sie behandelten sich gegenseitig wie Fremde.

Cale dachte das wäre die perfekte Umgebung, um alleine ein ruhiges Leben zu führen.

“Setz dich.”

“Ja, Vater.”

Cale sah das Festmahl auf dem Tisch was jetzt nicht seiner Definition eines Frühstücks entsprach und setzte sich auf seinen Platz. Er fühlte, dass etwas merkwürdig war und sah hinauf.

“Möchtest du etwas sagen, Vater?”

“…Nein, ich möchte nicht.”

Deruth starrte Cale an. Der Rest der Familie tat dasselbe. Cale machten Augenkontakt mit jedem seiner Familienmitglieder. Sie alle drehten ihren Kopf schnell weg sobald sich ihre Augen trafen und aßen weiter.

‘Ich denke sie alle finden es schwer mit mir umzugehen.’

Cale widmete sich ebenfalls dem Tisch. Das luxuriöse Mahl, das so viel anders von dem Frühstück, welches er normalerweise essen würde um sich zu sättigen, war, brachte ein Lächeln auf seine Lippen. Er startete mit dem Würstchen, dass er mit einem Messer halbierte.

‘Es ist so saftig.’

Er wusste nicht ob der Saft, der sofort raus floß als er reinschnitt verursacht wurde weil es selbst gemacht wurde oder weil es so gut gekochte wurde, aber die Farbe des Würstchens machte ihn hungrig. Cale begann unbewusst zu lächeln.

Klang.

Er hörte wie etwas runterfiel und machte Augenkontakt mit seinem jüngeren Bruder Basen. Er konnte sehen, dass Basen die Gabel in seiner Hand fallen gelassen hatte.

“Entschuldigung.”

Basen entschuldigte sich gelassen, wie die Persönlichkeit im Roman beschrieben wurde. Der Bedienstete verantwortlich für das Mahl eilte schnell her und reichte Basen eine neue Gabel und hebte die Gabel vom Boden auf. Cale beobachtete die Handlung und dachte sich wie nett es doch ist ein Adeliger zu sein, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder dem Essen vor ihm widmete. Cale entdeckte die erste gute Sache über das Leben in diesem Roman. Das Frühstück war extrem luxuriös und lecker, dass sein Magen glücklich war.

Das Lächeln auf seinem Gesicht konnte nicht verschwinden.

“…Ho?”

Das war warum er nicht den schockierten Ausruf seines Bruders Basen hörte.

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